Mobile Device Management

Mitarbeiter sind das größte Sicherheitsrisiko

05. April 2017
Verfasst von Sarah Schaudel

Bild: © Tanusha - Fotolia.com

Mobilität und Flexibilität am modernen Arbeitsplatz

Mit der Digitalisierung ändert sich die Anwendung von IT-Geräten. Früher arbeitete man an einem fest eingerichteten Arbeitsplatz und überwiegend am PC. Heute werden viele unterschiedliche Geräte eingesetzt. Mitarbeiter nutzen Smartphones um Termine im Blick zu haben und E-Mails zu empfangen. Immer neue Apps, die auf die Kommunikation und Organisation ausgelegt sind und Cloud-Anwendungen ermöglichen das.

Die mobilen Geräte werden oft nicht vom Arbeitgeber gestellt. Hier spricht man von „Bring Your Own Device“ - kurz BYOD. Der Trend bringt Vorteile für beide Seiten, Unternehmen und Mitarbeiter:

  • Mitarbeiter benötigen nur noch ein Gerät – nicht ein privates und geschäftliches Smartphone , das sie benutzen möchten und mit dessen Bedienung sie vertraut sind.
  • Unternehmen sparen Kosten, durch geringe Anschaffungen.

Nutzung von privaten Mobilgeräten

Je nach Quelle unterscheiden sich die Angaben, wie viele Mitarbeiter ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke einsetzen. Bezugnehmend auf die Personal Technologies Study 2016 von Gartner bekommen 80 % der Arbeitnehmer ein oder mehrere Geräte vom Unternehmen gestellt. Desktop-PCs machen etwa die Hälfte davon aus und sind nach wie vor am beliebtesten. Nur 36 % der Befragten erhält einen Laptop.

Im Vergleich zur hohen Anzahl der Computer, die das Unternehmen bestellt, erhalten relativ wenige Mitarbeiter mobile Geräte. Nur 23 % erhalten ein Smartphone vom Arbeitgeber. Da allerdings 75 % aller Arbeitnehmer Mobilgeräte verwenden, ist davon auszugehen, dass hierfür zum größten Teil private Smartphones, Tablets und Notebooks eingesetzt werden.

Nicht geregelte BYOD erzeugt eine Schatten-IT

Mit Schatten-IT wird der Einsatz von IT-Lösungen benannt, die nicht der offiziellen IT-Infrastruktur eines Unternehmens zuzuordnen sind und weder technisch noch strategisch in das IT-Management des Unternehmens eingegliedert sind. Also der Einsatz von privaten Geräten oder Cloud-Services zur Datenablage oder zur Kommunikation.

Der Einsatz von privaten Geräten am Arbeitsplatz ist noch nicht ausgereift. Das sorgt bei vielen Unternehmen für eine große Sicherheitsbedrohung.

Risiken von BYOD

  • Schadsoftware
    Erfahrungsgemäß haben Privatpersonen ein geringeres Sicherheitsbedürfnis als IT-Verantwortliche im Unternehmen. Oftmals werden nicht alle Updates installiert und Sicherheitslücken bleiben bestehen. Aber auch der Umgang mit Apps, öffentlichem WLAN und der Besuch von unseriösen Websites wird mit dem privaten Gerät laxer gehandhabt.
  • Verlust und Diebstahl
    Ein Desktop-PC kommt logischerweise um einiges seltener abhanden als ein Mobilgerät. Ein Smartphone kann eher verlegt oder gestohlen werden. Besonders Smartphones sind ein beliebtes Diebesgut: In Deutschland werden täglich etwa 600 Handys gestohlen. Fremde haben bei unzureichendem Schutz des Gerätes Zugriff auf persönliche Daten und auf die des Unternehmens.
  • Datenschutz
    Auf der Suche nach technischen Strategien für BYOD-Regelungen werden Datenschutzthemen vernachlässigt. Arbeitnehmer erhalten über die privaten Geräte direkten Zugriff auf unzählige sensible Unternehmensdaten.  Es entstehen rechtliche Risiken und Unklarheiten für Unternehmen bezüglich der DSGVO.
  • Datenverlust
    Unternehmen stehen in der Pflicht ihre Daten zu sichern. Aus diesem Grund ist eine ausgeklügelte Backup-Strategie und die zentrale Datenhaltung Teil jedes IT-Sicherheitskonzeptes. In Bezug auf mobile Geräte geht diese Strategie nicht auf. Unternehmensdaten werden direkt auf dem Endgerät gespeichert und oft nicht zurück auf den Unternehmensserver geladen. Fällt das verwendete Gerät aus, kommt es zum Verlust der Daten und es besteht keine Möglichkeit, diese wiederherzustellen.

Darum ist ein Mobile Device Management ist unerlässlich

Mit einem Mobile Device Management meisten Sie alle Herausforderungen die mit BYOD entstehen. Es ermöglicht die eine einfache und zeitsparende Verwaltung der mobilen Geräte und den Schutz der Unternehmensdaten und bietet viele Vorteile:

  • Sicherheit
    gegen Datenverlust und Schadsoftware.
  • Datenschutz
    wird durch die Verwaltung eines Betriebssystem-Containers der Datenschutz berücksichtigt.
  • Höhere Produktivität
    da Arbeitnehmer das Gerät ihrer Wahl ohne Sicherheitsrisiko verwenden können.

Ist das Mobile Device Management schon Teil Ihrer IT-Strategie? Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen und unterstützen Sie beim sicheren Einsatz von Mobilgeräten.

 

 

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