Coronavirus

COVID-19: Tipps zum sicheren Arbeiten von zu Hause

17. März 2020
Verfasst von Julia Schreiber

Arbeiten in Zeiten des Coronavirus: die Nachfrage nach Homeoffice steigt

Bild: © Trent Erwin - Unsplash.com

Aktuell erreichen uns aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus vermehrt Anfragen zum Thema Homeoffice: Was muss ich beachten, wenn Mitarbeiter (oder ich) von zu Hause arbeite(n)? Wie gestalte ich die Kommunikation sicher? Was gilt es beim Arbeiten von privatem PC oder Laptop zu beachten? Die drei gängigsten Lösungen um Homeoffice technologisch zu ermöglichen, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor.

1.    Installation einer klassischen VPN-Lösung

VPN steht für „Virtual Private Networks“ – hierbei wird eine kennwortgeschützte, private Netzwerkverbindung aufgebaut. So können Mitarbeiter über diesen „verschlüsselten Tunnel“ auch außerhalb der Firma auf Unternehmensanwendungen und -daten zugreifen.
Allerdings sollten zusätzliche Maßnahmen wie beispielsweise ein aktueller Malwareschutz ergriffen werden, um die Kommunikation sicher zu gestalten. Denn seitens der IT-Abteilung fehlt die Kontrolle, wenn der Mitarbeiter beispielsweise mit VPN-Verbindung auf seinem Privatrechner im Internet surft. Es besteht die Gefahr der Einschleusung von Malware. Außerdem gibt es eine Vielzahl an VPN-Anbietern, nicht jeder davon ist vertrauenswürdig. Auch an der Firewall müssen gegebenenfalls Einstellungen vorgenommen werden, damit der reibungslose Betrieb klappt.

2.    VPN per Hardware-Box (Remote Ethernet Devices)

Hersteller wie Sophos bietet noch eine Hardware-Alternative für VPN: Mit den Remote Ethernet Devices (kurz RED) können Zweigstellen mit dem Firmennetzwerk verbunden werden – also auch Mitarbeiter. Die RED bauen automatisch einen verschlüsselten und manipulationssicheren Tunnel zur Firewall des Unternehmens auf, so dass sich das sichere Firmennetzwerk vergleichsweise einfach auf andere Standorte ausweiten lässt.
Allerdings benötigt jeder Standort – beziehungsweise jeder Heimarbeitsplatz – eine solche Box. Zudem müssen Firewall sowie RED vom selben Hersteller sein, um miteinander kommunizieren zu können.

3.    Eingeloggt auf dem eigenen Firmen-PC mit TeamViewer

Bei InterConnect nutzen wir TeamViewer, um Supportfälle unserer Kunden unkompliziert per Fernzugriff zu lösen. Die Software sorgt dafür, dass wir uns mit entfernten Computern verbinden können. Möglich ist also auch, dass sich Mitarbeiter vom privaten Rechner aus mit ihrem Firmen-PC verbinden. Die kommerzielle TeamViewer-Version ist kostenpflichtig, für die private Gratis-Version duldet das Unternehmen jedoch derzeit aufgrund der COVID-19-Ausbreitung übergangsweise eine kommerzielle Nutzung (sofern Sie nicht gerade ein Callcenter mit 150 Mitarbeitern haben).

Wichtig ist, vorher die Energieoptionen zu überprüfen: Das Firmen-Endgerät darf nicht in den Ruhezustand oder Standby fahren, der Bildschirmschoner muss ausgeschaltet sein und auch sichergestellt werden, dass die Festplatte nicht aufgrund von Inaktivität über Nacht in den Ruhezustand fährt. 

 

Abschließend zwei Lese- und Webinar-Tipps unserer Partner:

Im G DATA-Blog erhalten Geschäftsführung sowie Mitarbeiter praxisnahe Tipps, wie sie auf das Arbeiten von zu Hause umsteigen können: Angefangen mit der Priorisierung unternehmenswichtiger Funktionen und der technischen Umsetzung des Homeoffice-Arbeitsplatzes. Hinweise für Mitarbeiter zum sicheren Arbeiten aus der häuslichen Umgebung sind ebenfalls enthalten.
Ergänzend bietet G DATA derzeit regelmäßig Webinare „7 Verhaltensregeln um Ihre Mitarbeiter im Homeoffice zu schützen“ an (zur kostenfreien Anmeldung & Terminübersicht).

Der Sophos-Blog richtet sich an Mitarbeiter der IT-Abteilung: Wie agiere ich, wenn Mitarbeiter verdachtsbedingt für zwei Wochen in häusliche Quarantäne müssen? Welche Rahmenbedingungen sollten geklärt werden? Wie gestalte ich die Kommunikation mit der IT-Abteilung?
Und auch Sophos bietet ergänzend am Freitag, 20. März von 14-15 Uhr ein Webinar „Sicheres Homeoffice in Zeiten des Coronavirus“ an (zur kostenfreien Anmeldung).

 

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